szmmctag

  • Nachts im Naturhistorischen Museum Wien

    Servus liebe Leseratten,

    gestern hatte ich die großartige Gelegenheit, eine Nacht im Naturhistorischen Museum in Wien zu verbringen. All die Schauräume ganz für sich allein zu haben, ist eine wirklich coole Sache. Nur schreckhaft sollte man nicht sein, denn zwischen all den ausgestopften Tierchen hört man mitunter gruselige Geräusche, wo gar keine sind - sein sollten... |-|

    Natürlich war ich nicht zum Vergnügen dort, sondern habe für das neue Buch recherchiert. Spannung kann ich euch für das neue Werk also wieder garantieren!

    Wer selbst einmal eine Nacht im Museum verbringen möchte (inklusive Essen und Übernachtung im Dino-Saal) hat dazu auf der Homepage des Museums die Gelegenheit.

    Leider sind die Fotos nicht in der besten Qualität, weil ich nur das Handy dabei hatte. Die große Cam musste daheim bleiben (damit ich im Fall des Falles schneller laufen kann).

    lg
    albert
    (der irgendwie noch etwas verschlafen ist)

  • Das fließt wie Honig...

    Servus liebe Leseratten,

    wie ihr (vermutlich) wisst, habe ich mit nägelbeißender Spannung auf das Expertenfeedback aus Amerika (zur neuen Leseprobe) gewartet.

    Noch mal kurz zur Erinnerung:
    Ich habe im Naturhistorischen Museum einen Spezialisten aus Amerika (während eines Vortrags für wissenschaftliche Mitarbeiter des Museums) kennengelernt. Nach seinem Vortrag haben wir noch ein wenig geplaudert und Mailadressen ausgetauscht.

    Besagter Spezialist hat freundlicherweise meinen bisherigen Text auf Schwächen kontrolliert, und heute erreichte mich sein Feedback aus dem sonnigen Kalifornien. Ich kann es euch leider nur auszugsweise zeigen (will ja nichts vom Inhalt verraten), aber was da über den großen Teich kam, das ging runter wie Honig:

    ... Arbeiten richtig Spass! ...die ersten Seiten schon super. ...ein paar Sachen ausgebessert bzw. Aenderungen vorgeschlagen. ACHTUNG - jetzt kommt mein Lieblingssatz: Bin allgemein ueberrascht wie genau die wissenschaftlichen Details stimmen!

    Ist das nicht herrlich? :>>

    Fehler hat er natürlich auch gefunden, aber das war ja auch der Sinn der Sache. Selbstverständlich habe ich sie umgehend ausgebessert.

    Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass es um Mammuts gehen wird?

    lg
    albert
    (der strahlt wie ein Honigkuchenhase - muss an dem Feedback liegen, das wie Honig fließt)

  • Countdown läuft

    Servus liebe Leseratten,

    ich weiß, ich habe an dieser Stelle schon länger nichts mehr von mir lesen lassen. Falls jemand bereits Entzugserscheinungen hat, es gibt jede Menge Bücher von mir (12 sind es mittlerweile). Und noch heuer kommt Nachschub. :>>

    Der Grund, warum ich noch kein Scheinwerferlicht auf das neue Buchprojekt gerichtet habe, ist, dass es was ganz Besonderes wird. Die Zusammenarbeit mit dem Naturhistorischen Museum (NHM) in Wien ist diesmal noch deutlich enger als beim ersten Mal (Wien Nautilus - SACER SANGUIS I). Das ist wunderbar, weil ich ganz viele nette Wissenschafter an der Hand habe, die mir mit Literaturtipps und Fachwissen zur Seite stehen. Und ich habe auch sensationelle Kontakte zur Haustechnik geknüpft, wodurch der Blick hinter die Kulissen diesmal noch genauer ausfällt. Wenn man dann noch das Glück hat, auf die netteste aller Assistentinnen der Geschäftsleitung zu treffen... Ich liebe dieses Museum!

    Kurz gesagt, es ist eine Menge zu tun, aber es wird ein Hammerbuch werden. :yes:

    Die Leseprobe befindet sich unmittelbar vor der Veröffentlichung. Genau kann ich es allerdings noch nicht sagen, weil ich - und jetzt haltet euch fest - im NHM einen Spezialisten aus Amerika während eines Vortrags für wissenschaftliche Mitarbeiter des Museums(fragt nicht, wie ich da reingekommen bin) kennenlernen durfte.

    Zunächst war mir nicht klar, warum der Vortrag nur für Fachpersonal ist (das Thema war nämlich super interessant), bis mir dann die ersten Fachbegriffe um die Ohren geflogen sind. Manche Begriffe sind so "modern", dass es noch gar kein deutsches Wort dafür gibt. Ja, ich gebe zu, an manchen Stellen hatte ich so meine Probleme, der Komplexität des Vortrags zu folgen. ;D Glücklicherweise habe ich schon hunderte Seiten zu dem Thema im Zuge meiner Recherche gelesen und war einigermaßen vorbereitet.

    Nach seinem Vortrag haben wir noch ein wenig geplaudert und Mailadressen ausgetauscht. Nun ja, und jetzt ist die Leseprobe in Amerika und wird von genau jenem Spezialisten auf Schwächen kontrolliert.

    Ja, ich bin schon ein wenig nervös, wie rot ich meinen Text zurückbekomme.

    Habe ich schon erwähnt, dass es um Mammuts gehen wird?

    lg
    albert
    (der wieder ein extrem aktuelles und spannendes Thema für euch ausgesucht hat)

  • Eisvogel hautnah - naja fast

    Servus liebe Leseratten,

    gestern habe ich mit dem Bären einen kleinen Spaziergang entlang der Liesing (Wildbach) gemacht. Dabei sind uns Madarinenten aufgefallen - also mir, weil der Bär hatte seine Brille wieder mal nicht mit.

    Bemerkt hat der Bär sie erst, als die "bunten Enten" lautstark auf die arme "graue Ente" losgegangen sind.

    Beim Bären weiß ich nie, ob er solche Meldungen ernst meint, oder ob er mich nur vergackseiern will (das probiert er nämlich ständig - mit sehr mäßigem Erfolg).

    Als eine der bunten Enten dann auch noch die arme graue Ente unter Wasser gedrückt hat, dachte ich, der Bär zieht sich die Schuhe aus und springt in die eisigen Fluten, um einen Rettungsversuch zu starten.

    Hat er zum Glück aber nicht getan (ratet mal, wer ihn davon abgehalten hat), weil erstens haben die Mandarinenten gerade Paarungszeit und waren sicher nicht heiß drauf, vom Bären gestört zu werden, und zweitens hätte der Bär sonst diesen großartigen Zaungast verscheucht:

    Ja klar, die Fotos sind keine Offenbarung und werden es nie auf die Titelseite vom Nature-Magazin schaffen, aber bis gestern wusste ich auch noch nicht, dass mein Handy eine Zoomfunktion hat. Dafür weiß ich seit gestern, warum ich sie nie vermisst habe.

    Egal, es ist wie es ist, bessere Bilder habe ich nicht. Aber - und das ist die eigentliche Sensation - der Eisvogel war keine fünf Meter von uns entfernt.

    lg
    albert
    (der selbst weiß, dass die Fotos auf diese Distanz ohne Zoom viel besser geworden wären)

  • Die Neujahrswidmung für 2015

    Servus liebe Leseratten,

    ich weiß, ich bin etwas spät dran, aber ich arbeite doch schon so fleißig am neuen Buch. :yes:
    Nichts desto trotz wird es Zeit, einen Blick auf die erste Widmung im Neuen Jahr zu werfen. Die habe ich nämlich für Leseratte Tanja geschrieben.

    Wie ihr sehen könnt, hat sie sich diese Spezialwidmung redlich verdient, denn Tanja hat eine nahezu selbstlose Bestellung getätigt. (Es gilt als so gut wie sicher, dass sie nicht beide Doppelbände selbst lesen will.)

    Und weil eine Neujahrswidmung bekanntlich noch keinen Sommer macht - oder so ähnlich, hat Leseratte Jens auch gleich Bücher für sich und seine Lieben bestellt. Ja, so darf es gern weitergehen. ;D

    lg
    albert
    (der allerdings gleich zwei fette Päckchen zu schleppen hatte)

  • Warum man Bücher verschenkt und E-Books klaut.

    Servus liebe Leseratten,

    meinen ersten Beitrag im Neuen Jahr widme ich folgender Fragestellung:

    Warum werden Bücher nach wie vor verschenkt, E-Books aber bestenfalls noch gestohlen?

    Solange ich zurückdenken kann, galten Bücher - vor allem zu Weihnachten - als die meistgekauften Geschenke. Klar, was kann man bei einem Buch auch schon falsch machen? Es kostet nicht die Welt, ständig kommen neue Bücher auf den Markt- die der / die Beschenkte garantiert noch nicht haben kann, und schlimmstenfalls tauscht man sie eben um.

    Wer selbst nicht liest, schenkt sein Buch weiter. Oder er stellt es ins Regal und wirkt allein dadurch schon intelligenter. Kurz gesagt, Bücher sind die perfekten Geschenke für jedermann.

    E-Books dagegen eigenen sich überhaupt nicht als Geschenk: Man sieht sie nicht, man fühlt sie nicht, und man kann sie nicht feierlich überreichen. Schlimmer noch, man darf sie gar nicht verschenken. Denn wer ein E-Book "kauft", erwirbt lediglich ein beschränktes Nutzungsrecht, von Eigentum kann also gar keine Rede sein. Und was einem nicht gehört, kann man auch nicht verschenken.

    Führt man sich nun vor Augen, dass der Löwenanteil aller Bücher (70% und mehr galten in den vergangenen Jahren als gesichert) im Weihnachtsgeschäft verkauft wurde, wird klar, wer diese Bücher gekauft hat: Leute, die Bücher verschenken.
    Genau diese größte aller Zielgruppen scheidet für E-Books aus.

    Hinzu kommt, dass E-Books in beliebiger Stückzahl kostenlos produziert werden können. Es gibt also kein Regulativ, das zu qualitativ hochwertigen E-Books zwingt. Nicht die Qualität soll überzeugen, sondern die Masse soll es für Autoren und Verlage richten.

    Man kann sich die Situation als großen Teich vorstellen, wobei die Anzahl der Fische (Buchkäufer) begrenzt ist. Um erfolgreich zu sein, brauchte man früher eine Angelrute (eine handgemachte kostete ordentlich Geld), viel Erfahrung, den richtigen Köder und Geduld. Jeder Haken im Wasser bedeutete viel Herzblut, Aufwand und Risiko. Genauso verhielt es sich mit dem Verlegen der eigenen Bücher.

    Der moderne Angler braucht all das nicht. Er begnügt sich mit einer einzigen Schnur, an der hunderte Haken hängen. Auf Köder wird aus Kostengründen gleich ganz verzichtet, denn irgendein Fisch wird schon anbeißen - gibt ja angeblich genug in dem Teich.
    Weil Angeln dadurch so einfach und so billig geworden ist, strömen immer mehr Glücksjäger herbei. Ja, das hat was von Goldrausch-Feeling. Es ist also keineswegs verwunderlich, wenn immer mehr Schnüre mit immer mehr Haken im Wasser baumeln und auf Fische warten.

    Wie sieht aber nun die Moral dieser Geschichte aus?
    Werden die Glücksjäger den Teich leerfischen? Mit Sicherheit nicht.
    Wird der Goldrausch ewig dauern? Ebenfalls ein klares NEIN. Die Stimmung wird nur so lange halten, wie Neulinge auf die Jubelschreie vermeintlicher (oder auch tatsächlicher) millionenschwerer Glückspilze hereinfallen. Wer genau hinhört, wird feststellen, dass die Zahl der fetten Nuggets / dicken Fische bereits rückläufig ist.

    Über die Menge kommen einige der größeren Glücksjäger zwar immer noch auf ihre "Kosten", aber der Neid untereinander wächst im selben Maß, wie Fische und Nuggets kleiner werden.

    Einige E-Book-Autoren sind mittlerweile so weit, dass sie es gutheißen, wenn ihre E-Books zumindest noch gestohlen werden. Denn das bekundet ja in gewisser Weise Interesse an ihrer Arbeit. Andere sind noch nicht ganz so tief gesunken und erzählen mit stolzgeschwellter Brust davon, wie viele E-Books sie im vergangenen Monat dank Gratiskationen an Sammler verschenken durften.

    Man muss kein Prophet sein, um vorhersagen zu können, dass dieser Goldrausch seinen Zentit überschritten hat. Der Markt wird sich bereinigen, und er wird es schneller tun als manchem Glücksjäger lieb sein kann.

    lg
    albert
    (der dem Ruf des Goldes nicht erlegen ist - diesmal nicht!)

  • Die weihnachtliche Duftmischung

    Servus liebe Leseratten.

    Heute morgen, beim Öffnen der Küchentür fiel mein Blick durchs Küchenfenster: Schnee!
    Gut, den hätte es jetzt nicht gebraucht, aber Weihnachten in meiner Küche kann noch viel mehr. :yes:

    Der Geruch von frisch entzündeten Duftkerzen liegt in der Luft. Oder hat der Bär gar mit Duftöl experimentiert?
    Der Bär weiß, dass ich das Zeug nicht mag. |-|

    Es ist jedenfalls eine dieser Weihnachtsmischungen, bei denen selbst der ausgefuchsteste Experte unmöglich sagen kann, was alles drin ist.
    Unmöglich!

    Okay, ich versuch's trotzdem: Ich meine Orangen zu erkennen, irgendwie riecht es auch süßlich, gleichzeitig hat das Ganze aber auch eine etwas herbe Note. Ist das Zimt? (Zimt mag ich nicht.) Für meinen Geschmack wäre Tannenduft die bessere Wahl gewesen, aber ich bin vielleicht schon zu wählerisch.

    Höchste Zeit, den Müll der Feiertage endlich runterzubringen.

    lg
    albert
    (der keine Duftmischungen mag)

  • Das teuerste Buch der Welt (mindestens)

    Servus liebe Leseratten,

    wenn man ein Buch über Anderssein und Mobbing schreibt, rechnet man nicht damit, dass das Buch ausgerechnet dafür kritisiert wird, dass es nicht der Norm entspricht. |-|

    Folgendes Mail erreichte mich heute:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    der Titel "Cooler geht's nicht" wurde mit einem Preis von einer Millionen Euro an das VLB (Verzeichnis lieferbarer Bücher, Anmerkung des Blogschreibers = ich) gemeldet.
    Bitte korrigieren Sie diese Preisangabe.

    Freundliche Grüße.

    Nein, ich will diese Preisangabe nicht korrigieren. Erwin ist anders, und das soll auch so bleiben. Ich hab vielleicht nicht das meistverkaufte Buch der Welt, aber ich will zumindest das teuerste haben. :>>

    Wer Erwin nicht mag, muss ihn ja nicht bestellen. Allen anderen empfehle ich folgenden Link, da gibt es eine streng limitierte Freiverkaufs-Version (ohne ISBN) zum Schnäppchenpreis:

    lg
    albert
    (der Erwin super findet - genau so, wie er ist)

  • Die absolute Sensation unter den Geschenktipps

    Servus liebe Leseratten,

    in meinem Leserattenshop habe ich die absolute Sensation unter allen Geschenktipps: etwas, das es so noch nie gab, und das es so auch nie wieder geben wird. Die Bezeichnung Unikat ist bei so viel Exklusivität fast schon untertrieben.

    Wer sich oder seinen Lieben eine der Raritäten sichern möchte, hier könnt ihr zuschlagen:

    http://www.albert-knorr.com/fanshop.html

    Persönliche Widmung (für welchen Anlass auch immer), Holz/Glasrahmen, eine Ausgabe von SSI, Gratisversand - alles schon inklusive. In diesem Sinn: Frohe Weihnachten!

    lg
    albert
    (der wirklich nur ein paar Seiten hat)

  • mein Büchertisch im Einkaufszentrum - die große Konkurrenz für die Konzerne

    Servus liebe Leseratten,

    auf Empfehlung eines Freundes hatte ich heute Kontakt mit einem kleinen aber feinen Einkaufszentrum. Schließlich bin ich immer auf der Suche nach leistbaren Möglichkeiten für meinen Büchertisch. :>>

    Ich habe mich also kurz vorgestellt, ein paar Fotos von meinen Promotagen mitgeschickt und angefragt, ob sie noch Platz für meinen Tisch haben.

    Zurück kam die Frage, ob meine Bücher bei Thalia gelistet wären.

    "Gelistet im heimischen Buchhandel? Selbstverständlich ja", habe ich geantwortet, "aber bei Thalia nicht lagernd."

    "Tja, da geht das leider nicht", hat mir die Dame erklärt.

    "Warum?"

    "Es ist eine Vorgabe, dass wir nur gelistete Produkte genehmigen dürfen."

    8| "Meine Bücher SIND gelistet. Ganz regulär im Verzeichnis lieferbarer Bücher, inklusive eigener ISBN für jedes Buch."

    "Aber die Bücher gibt es nicht bei Thalia."

    :??: "Es gibt Millionen Bücher, die Thalia nicht lagernd hat. Das liegt nicht etwa an den Büchern, sondern an der beschränkten Lagerfläche, die so eine Buchhandlung hat. Jedes Jahr erscheinen hunderttausende neue Bücher. Die passen nicht alle in eine Buchhandlung, können aber - so die Buchhandlung kundenfreundlich ist - ganz leicht bestellt werden."

    "Dann geht das nicht."

    "Wieso?"

    "Wenn Thalia die Bücher hat, dann ist der Büchertisch eine Konkurrenz."

    "Aber Thalia hat die Bücher doch gar nicht lagernd."

    "Tut mir leid, Vorgabe vom Konzern. Ich kann da nichts machen."

    lg
    albert
    (der bei solchen Gesprächen immer Ausschau nach der versteckten Kamera hält)

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